Da saßen wir also, erleichtert, dass wir nicht zeitlich versetzt ins Sabbatjahr gehen müssen: Marc 2019, Martina 2020… Das wäre der Supergau gewesen!

Jetzt hatten wir die Bestätigung endlich in der Hand. Wir hatten über ein Jahr darauf warten müssen, aber im Februar 2019 wurde unsere gemeinsame Auszeit ganz plötzlich Realität. Marc durfte sein Sabbatjahr, nach einer ersten Absage, nun doch offiziell um ein Jahr nach hinten verschieben.

Was machen wir in unserem Sabbatjahr?

Wir hatten zwar genug Zeit gehabt, uns darüber Gedanken zu machen, waren aber trotzdem ein bisschen überfordert.

Im Vorfeld hatten wir natürlich schon mal geklärt, dass es „auf Weltreise“ gehen soll. Wir waren uns auch einig darüber, was uns wichtig bzw. nicht wichtig ist: Es geht uns nicht darum, eine Liste mit möglichst vielen Ländern „abzuhaken“. Vielmehr möchten wir an den Orten, die wir besuchen, ein bisschen „leben“ bzw. das Leben erfahren – sofern das in der kurzen Zeit und unter den Umständen möglich ist.

Vielleicht bleiben wir ja auch die ganze Zeit auf Bali?

An jedem Ort möchten wir ungefähr einen Monat verbringen. Es können mal ein paar Tage mehr, mal ein paar Tage weniger sein – aber immer mit der Option auch für den Rest der Zeit zu bleiben.

Jetzt müssen wir uns nur noch überlegen, wo „unsere Orte“ sein sollen. Dass das kein einfaches Unterfangen wird, kann man sich wahrscheinlich denken.

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